Im Stundenglas

von guidorohm

Remus hat sich verlaufen. Er irrt durch seine eigene Textwüste. Seine Hände wühlen durch den Wortsand; Buchstaben rieseln durch seine Finger. Gefangen im selbst erschaffenen Literaturstundenglas, wartet er darauf, durch die Verengung der Mitte gerissen zu werden, nur damit man es wieder drehen kann, um weiterhin die Zeit messen zu können, die vergeht, während man mit den Füßen hilflos strampelt.

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