Gelaberrhabarberschnickschnackunsinn

von guidorohm

Gelaberrhabarberschnickschnackunsinn. So nennt Rohm den Roman. Blogroman. Pah. Speiübel könne einem da werden. Rohm streckt die Zunge raus. Imitiert ein Würgen. Er rennt aufs Klo. Täuscht ein Übergeben vor. Das könne er gleich bei litblogs wieder abmelden. Das wolle keiner lesen. Diese Formulierungen seien … Er wisse schon, sagt Rohm, den Kopf noch in der Scheißhausschüssel hängend. Remus tut den Anfall mit einem Zucken ab, er legt ihn seinem Kopfarchiv unter Sapperlot! ab. Auf so etwas darf man gar nicht erst eingehen. Das muss man ignorieren. Das muss vom Tablett. Mit einem Schwung holt Remus aus. Fegt die Worte und Rohm auf den Boden seines Kopfes. Bringt dir auch nicht viel. Und die Fehler, die du bereits in den Text geschrieben hast. Herr Rohm verdreht die Augen, kichert, prustet los. Liegt im nächsten Moment auf dem Bauch, damit er sich den nicht vor lauter Lachen halten muss. Remus schließt ihn fort. Verbannt ihn für diesen Abend. Das muss sein. Mit Rohm ist nicht gut Kirschen essen, Äpfel auch nicht, dann schon eher ein blutiges Steak. Man kann mit Rohm rauchen, Kaffee trinken, sich Filme ansehen, Löcher in die Wolken starren. Aber manchmal muss man ihn in die Ecke stellen. Vom Platz schicken. So wie heute. So wie jetzt.

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