Verbrechen hin, Kopf her

von guidorohm

Remus liegt auf dem Sofa, schlotternd und von Halluzinationen heimgesucht, die ihn von einem ledigen Kopf träumen lassen, den er auf dem Balkon seiner Wohnung findet. Das Haupt, es könnte von einem Kürbismann stammen, grinst ihn entrückt an. Weit und breit ist nichts zu sehen vom Hals, dem dieser Kopf einmal angehört haben muss. Hier muss ein Verbrechen vorliegen, resümiert Remus, der sich des Kopfes annimmt. Er schleppt ihn unter seiner Decke, schmiegt sich an die kühle Wange des Fremden und flüstert: Verbrechen hin, Kopf her, so muss ich wenigstens nicht alleine liegen. Dann schläft Remus ein. Ihm träumt, er würde auf dem Sofa liegen, schlotternd und von Halluzinationen heimgesucht, die ihn von einem ledigen Kopf träumen lassen, den er auf dem Balkon seiner Wohnung findet.

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